Nach zwei Nächten im Dschungel hieß es endlich wieder packen, da es weiter ging. Der Dschungel war interessant, aber auch Erlebnis genug. Unser nächstes Ziel ist Tortuguero. Dies ist eine Insel an der Karibikseite Costa Ricas. Auf der einen Seite wird diese Insel durch das Meer begrenzt, auf der anderen Seite durch einen Fluss.
Um nach Tortuguero zu gelangen sind wie sind wir zuerst ca. 2 Stunden mit dem Bus gefahren, im Anschluss ging es für eine Stunde mit dem Boot weiter.

Das Boot war nicht sonderlich groß, es haben lediglich wir und unser Gepäck reingepasst. Während der Fahrt mussten auch alle eine Schwimmweste tragen. Im Notfall wären die Schwimmwesten aber nur eine kleiner Trost gewesen. Denn der Fluss Tortuguero ist nicht zum Schwimmen geeignet, da hier nicht nur Fische wohnen.


Unser Hotel liegt direkt am Kanal und hat einen eigenen Bootsanleger. Bei bestem Wetter und Sonnenschein wurden wir mit einem kleinen Welcome-Drink begrüßt. Da kam richtiges Karibik- und Urlaubs-Feeling auf.
Nach dem Mittagessen sind wir alle in die Stadt gefahren. Das einzig passende Transportmittel hierfür ist natürlich ein Boot. Mit genau 16 Plätzen, war es ausreichend für unsere gesamte Gruppe. Nach ca. 5 Minuten Fahrt waren wir in der Stadt Tortuguero angekommen. Die Stadt wurde auf eine Sandbank gebaut. Neben einer kleine, touristische Einkaufsmeile gibt es auch einen Strand zum Karibischen Meer.


Beides haben wir uns angeschaut und mussten feststellen, dass es kein großes Highlight ist. Aber das ist natürlich auch nicht der Grund, warum man nach Tortugero fährt. Wie der Name schon vermuten lässt, nisten am dortigen Strand viele Schildkröten und die Babyschildkröten bahnen sich anschließend langsam den Weg zurück ins Meer. Leider war gerade keine Schildkröten-Saision. Aber der Nationalpark hat noch mehr zu bieten, das wollten wir am folgenden Tag erkunden.