Am Morgen wurden wir um kurz nach neun abgeholt um den Nationalpark Cahuita zu besuchen. Die Tour wurde eigentlich mit einem Schnorchel-Ausflug angeboten, den wir allerdings nicht in Anspruch nehmen wollten. Deshalb ergab es sich, dass wir mit unserem Guide Rodolfo alleine unterwegs waren, also eine ganz private Führung erhielten. Die andere Gruppe machte letztendlich nur eine Bootstour, da aufgrund des schlechten Wetters der geplante Schnorchel-Stop gecancelt wurde.  

Das Boot der anderen.

Gemeinsam mit unserem Guide Rodolfo sind wir dann zum Eingang des Nationalparks gelaufen. Auf diesen 400 Metern haben wir bereits soo viel gesehen, Mango- und Papaya-Bäume oder auch Kokos-Palmen. Hierbei erklärte Rodolfo, dass die grüne oder gelbe Frucht der Kokos-Palme Pipa genannt wird. Erst wenn diese von alleine runterfällt wird sie zur uns bekannten Kokosnuss. Am Straßenrand hatten wir schon öfter kleine Stände gesehen, die Pipas frias- also kalte Kokosnüsse mit Schale zum trinken anbieten. 

Rodolfo bringt uns zum Nationalpark.

Und los ging’s. Rodolfo war ein bekanntes Gesicht im Park. Jeder andere Guide, dem wir begegnet sind, hat ein kurzes Schwätzchen mit ihm gehalten. Und nicht nur mit den anderen Guides hat er geplaudert, auch mit anderen Touristen. Verständigt haben wir uns auf englisch und spanisch. So konnten wir unsere Sprachkenntnisse auch mal etwas anwenden. Wir haben soo unendlich viel gesehen, das war echt Wahnsinn. Rodolfo wusste wo sich welche Tiere regelmäßig aufhalten oder wo sich die Krabben verstecken. Hierbei hat er auch unser Auge etwas geschärft. Die insgesamt 18 Faultiere, die wir gesehen haben, konnten wir meist selber im Baum entdecken. Aber natürlich haben wir auch eine Menge anderer Tiere gesehen.

Leguan im Gebüsch.

Kapuzineraffenmama mit ihrem kleinen Baby.

Rote Krabben in ihren Versteck.

Waschbären waren sehr zutraulich.

Als wir an dem Aussichtspunkt des Nationalparks angekommen waren, gab es noch frische Ananas. Köstlich. Auf eine kleine Abkühlung im Meer haben wir allerdings verzichtet. Das Wetter war nicht sehr einladend. Etwas gestärkt sind wir dann den Rückweg angetreten. 

Am Zielpunkt war Martina nicht ganz bei der Sache.

Im Vergleich zum Nationalpark Manuel Antonio hat man hier definitiv einen Unterschied gemerkt. Teilweise ging der Weg über den Strand oder an Tümpeln vorbei, manchmal war der Weg sehr verästet oder matschig. Nach der wirklichen tollen Tour gab es noch ein Mittagessen, natürlich landestypisch: Rice and Beans im karibischen Stil, also gemischt mit Kokosmilch, und dazu Fisch für Michi und Gemüse für mich. Anschließend wurden wir wieder in unsere Unterkunft gebracht. 

Typisches Mittagessen.

Da wir noch nicht genug hatten vom laufen sind wir noch etwas durch das Örtchen spaziert. In einer Strandbar haben wir das Treiben beobachtet und festgestellt, dass unsere Zeit in Costa Rica sich dem Ende neigt.

In der Strandbar.

Abends wollten wir dann nochmal traditionell essen gehen, also wieder Rice and Beans. Ich entschied mich allerdings für Patacones, die ich am Anfang der Reise bereits in San José hatte. Dazu gab es eine super leckere Piña Colada. Diese werde ich definitiv vermissen, da die Cocktails hier mit frischer Ananas gemixt werden. 

Anschließend hieß es wieder packen, da wir am nächsten Tag die Rückreise nach San José antreten würden.

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