Gegen halb zehn holte uns der Bus in der Unterkunft ab. Zuvor hatten wir uns in einer kleinen Bäckerei noch einen Kaffee und ein Stückchen zum mitnehmen geholt, denn es stand eine ca. 5-stündige Busfahrt zurück in die Hauptstadt an. Die Fahrt hat sich gezogen. Zum Mittagessen haben wir einen größeren Stopp eingelegt. Wir hielten bei einem Buffett-Restaurant in dem es eine riesige Auswahl an Essen gab. Nachdem wir uns einen Überblick verschafft hatten, haben wir uns angestellt. Hierbei haben wir uns in eine Gruppe Costa Ricaner verirrt. Diese scheinen alle Zeit der Welt zu haben und vor allem scheint es ihnen egal zu sein, dass das warme Essen kalt wird bis man überhaupt zur Kasse kam. Nach einer gefühlten Ewigkeit konnten wir dann endlich essen. Das Essen war ganz gut, aber eben mittlerweile kalt. 

Chillen im Bus.

Weiter ging die Fahrt bis wir gegen halb vier endlich in unserem Hotel angekommen waren. Für das Abendessen hatte sich ein Teil der Gruppe dazu entschlossen ins Soda Yoguis zu gehen. Genau, da wollten wir ja bereits an unserem ersten Abend hingehen. Das Soda ist sogar 24/6,5, also fast rund um die Uhr geöffnet. Da hatten wir an Neujahr einfach Pech gehabt. Das Essen war ganz ok, aber kein großes Highlight. Bei den günstigen Preisen aber vermutlich nicht verwunderlich. 

Soda von innen, eher spartanisch eingerichtet.

Anschließend wollten wir noch zusammen was trinken gehen und gingen somit in das Ausgehviertel, das direkt neben unserem Hotel lag. Wir hatten uns auf eine Location geeinigt, in der es ziemlich große Cocktails gab. Das diese dann allerdings auch wirklich so groß wären, hätte keiner gedacht.

33 Unzen Piña Colada

Und dann war es an der Zeit den landestypische Shot zu probieren: Chiliguado. Dieser besteht aus dem costa-ricanischen Schnaps Guaro und einer pikanten Chilisauce. Genauso hat er dann auch geschmeckt, wie eine sehr würzige Tomatensauce. Gewöhnungsbedürftig. 

Um zehn Uhr hat der Laden leider zugemacht, wie fast alle Lokalitäten in der Gegend. Es war Montag. Wir sind dann alle zurück ins Hotel gegangen, da einige am nächsten Tag bereits einen zeitigen Weiterflug hatten. Und dann hieß es Abschied nehmen von der Gruppe. Wir hatten echt eine tolle gemeinsame Zeit und die Gruppe hat sehr gut harmoniert. Alle waren wir etwas wehmütig, dass der Trip nun zu Ende ist. Für uns gab es allerdings nicht viel Zeit zum Trübsal blasen, denn am nächsten Tag ging es bereits weiter.

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