Wir verließen San Pedro mit dem Bus in Richtung Calama. Die Stadt war allerdings nicht unser Endziel, sondern stellte nur einen Zwischenstop dar. Deshalb hatten wir uns für ein Hotel in der Nähe des Flughafens entschieden, da wir am Folgetag direkt weiterreisen würden. Der Bus hielt allerdings mitten in der Stadt. Kein Problem, dachten wir uns, da in der Stadt ebenso eine große Shopping Mall war und wir unbedingt noch eine chilenische Sim-Karte benötigten. Den Weg zur Mall wollten wir laufen. Der Bus ließ uns dann auch in der Stadt raus, allerdings an einem ganz anderen Platz als gedacht.

Mit dem Bus von San Pedro de Atacama nach Calama.

Wir waren erstmal orientierungslos. Doch zum Glück hatte Michi vorher einen Stadtplan heruntergeladen und wir konnten uns zurechtfinden. Dann mal auf in die Mall mit Sack und Pack. Es war schon ein ordentliches Stückchen, was wir zu laufen hatten und das in der dicksten Mittagshitze. Nach fast einer Stunde waren wir endlich angekommen. Die Mall war riesig und schnell hatten wir eine Sim-Karte erhalten. Für unseren nächsten Stop war es erforderlich die Sim-Karte eines bestimmten Anbieters zu haben und die gab es eben nur in deren Geschäften. Mit einem Uber fuhren wir dann in unser Hotel und verbrachten die restliche Zeit am Pool.

Am nächsten Tag hieß es dann schon wieder Abschied nehmen von Calama, denn für uns ging es weiter in die Hauptstadt Santiago de Chile. Der bequemste und schnellste Weg war mal wieder das Flugzeug. Der Flughafen war mal wieder sehr klein und gefühlt ging jeder Flieger nach Santiago. Nach etwa zwei Stunden waren wir angekommen.

Mit dem ersten Flugzeug von Calama nach Santiago de Chile.

Doch auch Santiago war noch nicht unser Endziel. Am nächsten Morgen ging es wieder zeitig weiter. Wir hatten uns deshalb für eine Übernachtung im Flughafenhotel entschieden. Die Investition hat sich definitiv gelohnt, denn so hatten wir eine relativ erholsame Nacht.

Aufgrund der Nähe zum Terminal, ca. 5 Minuten Fußweg, entschieden wir uns am nächsten Morgen erst die Koffer abzugeben und dann zu frühstücken. So konnten wir dem Ansturm der chilenischen Mitreisenden am Schalter entgehen, die erfahrungsgemäß eher kurz vor knapp ankamen. Gut gestärkt konnte es dann weitergehen in Richtung unseres Ziels: die Osterinsel – Rapa Nui.

Mit dem zweiten Flugzeug von Santiago de Chile nach Papa Nui.

Der Flieger war bis auf den letzten Platz belegt. Der Flug von etwa 5 Stunden war sehr angenehm, denn es gab ein Entertainment-System und der Service war sehr gut. Auf unserem letzten Eco-Langstreckenflug gab es weit weniger zu trinken als während diesen 5 Stunden. Und dann war es endlich soweit und wir sind auf der Osterinsel gelandet.

Von unserem Vermieter Benjamin wurden wir am Flughafen abgeholt und mit einer wunderschönen Blumenkette begrüßt. Die Unterkunft war super. Wir hatten ein hübsches Zimmer und es gab einen großen Garten. Alles war saftig grün und es gab viele farbenfrohe Blüten.

Begrüßung mit einer Blumenkette.

Nach unserer Ankunft sind wir direkt in die Stadt und an die Küste gelaufen. All dies war fußläufig erreichbar. Mehr Programm hatten wir für den Tag nicht, denn die nächsten Tage waren bereits voll verplant.

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