Nach vier vollgepackten Tagen in Santiago hieß es mal wieder Rucksack packen. Für uns ging es wieder morgens zeitig los in Richtung Flughafen. 9 Uhr klingt eigentlich ganz angenehme als Abflugzeit, allerdings sind wir bereits gegen 6 Uhr zum Flughafen aufgebrochen. Das Frühstück im Hotel entfiel für uns. Der einzige Vorteil der frühen Uhrzeit war, dass man in langen Hosen und dicker Jacke nicht geschwitzt hat. Denn im unseren neuen Ziel herrschen tagsüber nicht mehr 30 Grad sondern lediglich 10.

Es stand ein etwa 3-stündiger Flug Richtung Punta Arenas an. Und somit unser erster Stop in Patagonien. Die Zeit verging schnell und die Landschaft veränderte sich total. Bereits vom Flieger aus konnte man dies sehen.

Mit einem Taxi ging es anschließend in Richtung Hotel. Der Taxifahrer war ganz lieb und hat uns ganz viele Tipps gegeben, was wir in der Umgebung so machen könnten. Einiges davon haben wir uns sogar in die Tat umgesetzt. Unser Hotel war total gemütlich. Alles war aus Holz oder mit Holz verkleidet und es gab eine Heizung. Und ebenso war es super sauber und relativ klein.

Den ersten Nachmittag haben wir direkt die Stadt erkundet. Wichtigstes Accessoire hierbei war die Sonnenbrille, direkt gefolgt von der Mütze. Bei purem Sonnenschein war es unheimlich windig. Wir sind erstmal direkt an die Küste gelaufen und konnten in der Entfernung schon eines unserer nächsten Ziele erkennen: Feuerland.

An der Magellanstraße

Mit etwa 120.000 Einwohnern zählt Punta Arenas als südlichste Stadt von Chile. Die Stadt gefiel uns auf Anhieb. Es gab ein paar hübsche Cafés und Geschäfte, aber nichts davon wirkte sehr touristisch. Wir schlenderten gleich zu einem Tip von unserem Taxifahrer weiter: dem Mirador del Cerro de la Cruz. Der Aufstieg war dankenswerterweise nicht so anstrengend und man wurde mit einem tollen Blick belohnt.

Blick auf die Stadt.

Das Leitungswasser in Punta Arenas ist trinkbar und soll besonders gut schmecken. Das können wir bestätigen. Und da das Wasser ja auch einen Einfluss auf das regional hergestellte Bier hat, wollten wir dies abends probieren. Wir hatten uns hierfür extra eine Brauerei rausgesucht. Wie es sich herausstellte waren wir die einzigen Touristen. Der restliche Laden war mit Einheimischen gefüllt, was immer ein gutes Zeichen ist. Das Bier war gut und die dazugehörige Pizza war lecker.

Die nächsten Tage wollten wir die Gegend um Punta Arenas etwas erkunden.

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