Nach einem letzten leckeren Frühstück war es Zeit unsere hyggelige Unterkunft und somit auch Punta Arenas zu verlassen. Die Zeit dort hat uns sehr gut gefallen und ging schneller um als gedacht. Sind wir doch ohne konkrete Pläne dorthin gefahren und haben letztendlich jeden Tag gefüllt.
Mit Sack und Pack ging es dann in Richtung Busbahnhof. Dieser lag zum Glück fussläufig von unserer Unterkunft. Der Bus war ziemlich bequem und die zwei Stunden Fahrt vergingen wirklich zügig. Und dann waren wir schon in Puerto Natales, unserem letzten Ziel in Chile.
Auch unsere neue Unterkunft lag fussläufig vom Busbahnhof entfernt. Das Hostal war ganz nett, doch konnte es mit der vorherigen Unterkunft einfach nicht mithalten. Und leider bestand die angekündigte Küche nur aus einem Wasserkocher und einer Mikrowelle. Also richtig kochen kann man damit ja auch nicht wirklich. Aber wir waren ja schließlich nicht wegen der Unterkunft nach Puerto Natales gekommen. Und der Gemeinschaftsbreich war dafür schön gestaltet. Man hatte sogar einen guten Blick über die Stadt.

Highlight in der Umgebung ist natürlich der Nationalpark Torres del Paine. Für den bekannten W- oder O-Trek sind wir nicht in Form gewesen. Und einen Platz im Hotel oder auf dem Zeltplatz hätten wir auch nicht mehr erhalten, da diese oft schon ein Jahr im Voraus ausgebucht sind. Online hatten wir uns deshalb schon Tagesausflüge rausgesucht, die wir gerne machen wollten. Beim Schlendern durch die Stadt haben wir auch schon einen ersten Vorgeschmack auf den Nationalpark bekommen. Die drei Granittürme waren allgegenwärtig.

Auch beim Bier sind uns die drei Türme wieder begegnet.

Also machten wir nach unserer Ankunft einen Spaziergang zum Touranbieter und sicherten uns die Plätze. Anschließend haben wir noch einen kurzen Abstecher an die Küste gemacht.

Und zum Abschluss sind wir gezwungenermaßen essen gegangen. Schließlich konnten wir in unserer Unterkunft nicht kochen. So leckere Burger hätten wir allerdings auch gar nicht hinbekommen 😉
Unserer erster voller Tag in Puerto Natales startete ganz entspannt. Wir wollten zunächst eine kleine Wanderung in der Nähe machen und noch nicht in den Nationalpark fahren. Allerdings hat das alles mit dem Transport nicht funktioniert und wir haben uns eine Alternative suchen müssen: einen Spaziergang an der Küste. Der Wind pustete nur so und die Sonne ließ sich kaum blicken. Der Anblick der Natur hingegen war wundervoll.

Den ersten Tag ließen wir also gemütlich ausklingen, denn für die folgenden Tage gab es ein volles Programm.