El Chaltén und Fitz Roy Mountain:

An unserem ersten Tag in El Calafate sind wir direkt ins Umland nach El Chaltén gefahren.

Bienvenidos

Der Ort stellt den Ausgangspunkt für Wanderungen zur Bergkette vom Berg Fitz Roy dar. Und dies ist ein Must See für alle Freunde der Marke Patagonia, da diese Bergkette die Inspiration für das Markenlogo darstellt. Also mussten wir dorthin. Da allein der Transport fast drei Stunden dauert, hatten wir uns für eine geführte Tour entschieden. 

Fitz Roy in der Entfernung

Pünktlich um viertel nach sieben wurden wir abgeholt. Bereits auf dem 220 km langem Weg nach El Chaltén konnten wir den Berg Fitz Roy aus der Entfernung erkennen. Wir hatten super Wetter, keine einzige Wolke am Himmel. Unser Fahrer erzählte uns später noch, dass der Berg die letzten 30 Tage nicht zu sehen war, nicht mal ansatzweise, denn das Wetter war so schlecht. Wir hatten also wirklich richtig Glück gehabt mit dem Wetter. 

Michi am wandern.

In El Chaltén angekommen, stand eine kleine Wanderung zu einem Aussichtspunkt auf dem Programm. Beim Aussichtspunkt El Condor hatten wir einen tollen Blick auf die Bergkette und das Dörfchen unter uns. Und wir haben sogar tatsächlich einen Condor gesehen. Bereits während der Hinfahrt konnten wir einen Condor sehen. Diese Tiere wirken sehr imposant, wenn sie mit einer Spannweite von 3m durch die Lüfte gleiten. Nachdem wir von Aussichtspunkt wieder herabgestiegen sind, gab es Mittagessen. Dies war im Tourpreis inkludiert und deshalb hatten wir erfahrungsgemäß keine großen Erwartungen. Doch dann wurden wir positiv überrascht. Das Essen war sehr sehr lecker und auch richtig viel. Für Michi gab es Lammfleisch mit Reis und ich hatte eine vegetarische Linsensuppe. Besonders lecker war dann noch der Nachtisch: Hausgemachten Flan mit Dulce de leche. Hmmm.

Unser Mittagsstop

Nach der Stärkung stand noch ein kleiner Verdauungsspaziergang an. Es gingen zu einem kleinen Wasserfall. Besonders imposant sei dieser aber im Winter, da dann ein Teil des Wasserfalls gefroren ist.

Wasserfall

Anschließend ging es für uns wieder zurück nach El Calafate.

Für den folgenden Tag hatten wir uns ausnahmsweise mal gar nichts vorgenommen. Denn leider waren wir beide gesundheitlich etwas angeschlagen. So haben wir erstmal richtig ausgeschlafen und waren nachmittags nur kurz einkaufen. 

Perito Moreno

Denn am dritten Tag hatten wir wieder einen Ausflug gebucht. Es stand ein weiteres Highlight der Region an: der Perito Moreno Gletscher. Ganz entspannt wurden wir um halb elf abgeholt und zum Nationalpark gefahren. Es gab auch die Option eine Bootsfahrt zum Gletscher zu machen. Allerdings hatten wir uns dagegen entschieden, da wir ja in absehbarer Zeit etwas länger auf einem Boot sein würden. Für uns ging es deshalb direkt weiter zum Gletscher. Bereits aus der Entfernung konnten wir diesen sehen.

Gletscher in der Ferne

Der Gletscher ist von der Größer her mit der Stadt Buenos Aires vergleichbar: 30 km lang und mit einer Höhe von 40 m gleicht dies der Höhe des argentinischen Nationalsymbols, dem Obelisken.

Der erste Anblick des Gletschers war beeindruckend.

Perito Moreno

Um den Gletscher möglichst von allen Seiten zu sehen, gibt es verschieden Rundwege, die man ablaufen kann. Da wir glücklicherweise ausreichend Zeit hatten, haben wir uns alle Wege angeschaut.

Auf dem Rundweg

Der Anblick war wunderschön und machte uns sprachlos. Laut unseres Guides bricht etwa alle 15 bis 20 Minuten ein Stück vom Gletscher ab. Dies wurde von einem lauten Donnern begleitet, als wäre Gewitter. Und in der Tat donnerte es wirklich oft am Gletscher. Das wirkte etwas bedrohlich. Oft hat man nur ein Donnern gehört und gar keinen Abbruch gesehen, da der Gletscher viel zu groß ist. Doch wir hatten Glück und konnten sehen, wie ein großes Stück abbrach und ins Wasser fiel.  

Gletscher mit abgebrochenen Eisbergen.

Und so schlenderten wir die ganzen Rundwege ab, die uns immer weiter weg vom Gletscher führten. Doch auch dieser Anblick war lohnenswert. Wir hatten auch mal wieder richtig Glück gehabt mit dem Wetter, die Sonne schien und es war kaum eine Wolke am Himmel. Einfach traumhaft.

Weiter geht der Weg.

Hierbei konnten wir ganz viele kleinere Eisberge sehen, die im Lago Argentino schwimmen.

Eisberge im Lago Argentino

Aus der Ferne bot sich nochmal ein ganz anderer Anblick des Gletschers. Die Kulisse war einfach magisch.

Perito Moreno aus der Ferne.

Der Ausflug zum Gletscher war ein voller Erfolg. Zwar hatten wir ja kurz zuvor den Gletscher Grey in Chile noch gesehen, doch der Perito Moreno war um einiges größer und auch schöner. 

Um den schönen Tag noch schöner zu machen, sind wir abends landestypische essen gegangen. Und da wir ja in Argentinien sind, heißt das Steak. Natürlich nicht für mich, aber für Michi. 400 g Rib-Eye Steak für 11€, das geht schon mal 😉.

Lecker Essen!

Unser erster Stop in Argentinien war ein voller Erfolg, doch am nächsten Tag sollte es schon weiter gehen.

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