Nach dem abenteuerlichen Morgen beim Ziplining, wollten wir den restlichen Tag entspannter angehen lassen. Für den Abend entschieden wir uns zum Ranarium zu gehen. Nach einem Spaziergang von etwa einer halben Stunde waren wir angekommen. Von außen hat das Gebäude keinen guten Eindruck gemacht, aber wie heißt es so schön don‘t judge a book by it’s cover.

Am Eingang wurden wir super nett begrüßt und hatten extra Glück. Um sechs Uhr startete eine Führung, die im Ticketpreis enthalten war. Bis dahin durften wir schon mal – mit Taschenlampe ausgestattet – eine Runde laufen. Es gab pro Froschart eigene Terrarien, an denen jeweils erklärt wurde, ob der Frosch tag- oder nachtaktiv ist und ob dieser auf dem Boden oder auf Pflanzen lebt. Da wir an der Führung teilnehmen wollten, sind wir relativ zügig durchgegangen um rechtzeitig wieder an der Rezeption zu sein. Auf eigene Faust haben wir bereits ein paar Frösche entdeckt. Mit dem Tourguide allerdings haben wir wirklich in jedem Terrarium einen Frosch gesehen. Das war wirklich unglaublich. Manche von ihnen waren so klein oder so versteckt, dass es einen Moment gedauert hat um sie zu finden. Besonders aufgefallen war mir, dass die schönsten Frösche auch gleich die giftigsten waren, da hat sich die Natur wohl was bei gedacht.


Nach diesem unerwarteten Highlight gab es dann für uns noch ein kleines Backpacker-Abendessen: Brot mit Avocado und Tomate. Ja wirklich, das war unser Essen und es hat mir sogar sehr gut geschmeckt. Mittlerweile sind wir auch schon gut mit einem Salzstreuer und einer Pfeffermühle ausgestattet.

Am nächsten Morgen hieß es Abschied nehmen von Monteverde. Für uns ging es weiter nach La Fortuna. Zunächst sind wir etwa drei Stunden Bus gefahren doch dann mussten wir das Verkehrsmittel wechseln. Ein kleines Bötchen stand bereits für uns bereit mit dem wir den Arenal-See überquerten. Dies ist der größte Binnensee des Landes. Mit Sack und Pack bestiegen wir das Boot und haben die Fahrt wirklich genoßen. Dabei konnten wir sogar einen Blick auf den Arenal Vulkan erhaschen. Nach etwa einer Stunde sind wir wieder in einen Bus umgestiegen, der uns dann zu unserer Unterkunft brachte.



Leider war während unserer Zeit in La Fortuna der Vulkan Arenal immer von Wolken umgeben, so konnten wir diesen nie wirklich sehen. Aber auf Wikipedia ist ein schönes Foto, ganz ohne Wolken.
Angekommen in unserer Unterkunft sind wir alle gemeinsam zunächst in die Stadt gefahren. Unsere Hotel liegt leider sehr außerhalb, zu Fuß dauert es ca. 45 Minuten. Das war etwas ärgerlich am Anfang, aber schnell haben wir den Vorteil in unserer Unterkunft gesehen. Nach der Rückkehr aus der Stadt konnten wir uns im Pool erfrischen und haben anschließend sogar einen Tukan in voller Pracht gesehen. So etwas gibt es in der Stadt garantiert nicht.

Für den nächsten Tag stand ein Tagesausflug mit den Highlights von La Fortuna an. Hierzu bald mehr.