Nach der Erholung vom Vorabend in den Hot Springs ging es am nächsten Morgen weiter zu unserer nächsten Unterkunft in Sarapiqui.
Auf dem Weg dahin haben wir noch eine Kaffeekooperative besichtigt. Unser Tourveranstalter G Adventures unterstützt Planterra, eine Organisation, die kleine Einrichtungen/Initiativen unterstützt, so auch diese Kaffeekooperative. Nach einem Mittagessen und einem kleinen Kaffeetasting wurde uns der Prozess der Kaffeeproduktion erklärt und gezeigt.

Wir durften auch einen leckeren Kaffeelikör probieren, der dort hergestellt wird. Das Besondere bei dieser Kaffeekooperative ist, dass dort viele Familien gemeinsam Kaffee rösten. Einige Familien haben 700 Kaffeebäume, andere nur 7. Der Kaffee der Kooperative wird nicht exportiert, da diese hierfür eine bestimmte Menge an Kaffee herstellen müssten. Dies kann die Kooperative allerdings nicht gewährleisten, da die Kaffeeproduktion von vielen Faktoren abhängt, u.a. auch dem Wetter. Lediglich für den Eigennutz und zum Verkauf im anliegenden Shop wird der Kaffee hergestellt.

Nach diesem Stopp ging es für uns weiter nach Sarapiqui. Am Straßenrand haben wir noch einen weiteren kleinen Zwischenstopp eingelegt, denn ein Faultier war im Baum zu sehen. Also sind wir alle schnell aus dem Bus ausgestiegen, um das Tier mit eigenen Augen zu sehen. Kurze Zeit später fing das Tier an sich zu bewegen und hat sogar einen Blick auf ihr Baby freigegeben. Laut unserem Guide Pamela genießt dies wirklich Seltenheitswert. Das war traumhaft.

Unsere Unterkunft war diesesmal nicht so komfortabel wie bisher, denn wir haben in einem Zeltcamp übernachtet. Dort gab es ca. 30 Zelte, die auf dem Gelände verteilt und von Natur umgeben waren. Die Zelte waren mit einem eigenen Bad und Strom ausgestattet. Bei der Unterkunft war dieses Mal auch das Essen inkludiert, denn es gab keine Möglichkeit mal schnell in die Stadt zu laufen oder zu fahren. Auf dem Hinweg hatten wir uns deshalb alle noch mit Snacks und ein paar Getränke eingedeckt.


Für zwei Nächste sollte dieses Zelt nun unsere Unterkunft sein. Mal sehen wie es sich so im Dschungel von Costa Rica lebt.