An unserem ersten Abend in Sarapiqui stand eine Nachtwanderung an. Zunächst gab es aber ein gemeinsames Abendessen. In der Open-Air-Küche haben die Damen wirklich Leckeres gezaubert.

Ausgestattet mit Gummistiefeln und einer Taschenlampe ging es dann los. Schnell haben wir ein paar Frösche und sogar eine Schlange entdeckt. Leider ist unser Guide nicht auf die Gruppe eingegangen und hat nicht besonders viel erklärt. Dies war leider auch seinen begrenzten Englischkenntnissen geschuldet. Nach einer kurzen Runde haben wir also die Wanderung beendet, denn am frühen Morgen stand eine Vogelwanderung an.



Die Nacht im Zelt war überraschend ok. Von Pamela hatten wir noch den Ratschlag bekommen, den Koffer oder Rucksack immer verschlossen zu halten. Ansonsten hätte man schnell unerwünschte Mitbewohner.
Um halb sechs ging dann der Wecker. Nach einem Gläschen Kaffee ging es los. Schnell mussten wir feststellen, dass wir zwar viele Vögel hörten, aber diese nicht sahen. Auf der Wanderung hatte der Guide immer wieder verschiedene Plätze angesteuert, in der Hoffnung, dort Vögel zu sehen. Gegen Ende der Wanderung haben wir dann einen Tukan und sogar einen grünen Papageien gesehen.

Zurück in der Unterkunft gab es dann erstmal Frühstück. Gut gestärkt haben wir dann noch eine weitere kleine Wanderung unternommen, diesmal zum Fluss Sarapiqui. Dort haben sogar einige drin gebadet. Für mich war das Wasser, wenn auch glasklar, viel zu kalt. Es hat nur für eine Erfrischung an den Füßen gelangt.

Am Nachmittag stand eine Empanada Kochstunde an. Die Köchin Sandra erklärt auf Spanisch, wie sie Empanadas herstellt. Ein Rezept hat sie nicht, den Teig macht sie immer nach Gefühl. Unser Guide Pamela hat die einzelnen Schritte noch für diejenigen übersetzt, die kein Spanisch können. Vom Teig hat dann jeder eine Portion abbekommen, um seine eigene Emapanda zu machen. Als Füllung gab es angemachtes Fleisch und für die Vegetarier Käse und Bohnen. Zur Wiedererkennung hat jeder seine Empanada noch markiert. Das Ergebnis war wirklich köstlich.

Das Wetter hat während unserer Zeit in Sarapiqui alle seine Facetten gezeigt. Begrüßt wurden wir mit Sonne und warmen Temperaturen. Am zweiten Tag gab es dann zeitweise Starkregen und die Temperaturen sanken. Man muss also jederzeit für alles gewappnet sein.
Abends gab es dann noch ein Lagerfeuer und wir konnten Marshmallows rösten. Das war ein schöner Abschluss bevor es am nächsten Tag weiter ging nach Tortuguero.