Mexiko – auf den Spuren der Maya
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Im Frühjahr 2022 hatte es uns nach Mexiko verschlagen. Trotz der Vorurteile, das Land sei besonders gefährlich, hatten wir von Anfang an keine Bedenken. Da uns unsere letzte Reise mit G Adventures so gut gefallen hat, haben wir uns wieder für eine geführte Rundreise entschieden. Ein weiterer Grund für die geführte Reise war auch die Kurzfristigkeit, mit welcher wir die Reise gebucht haben. Als nach und nach Reisen Anfang 2022 wieder möglich wurde, wollten wir einfach nur weg, bevor wir den richtigen Zeitpunkt eventuell verpassen. So hat es uns für dreieinhalb Wochen nach Mexiko verschlagen. Gestartet sind wir direkt in der Metropole Mexiko-Stadt.

Mexiko-Stadt: 20 Millionen und wir
Abends angekommen ging es direkt ins Hotel und ab ins Bett. Am folgenden Tag gab es erstmal ein stärkendes Frühstück, Eier mit Bohnen und Toast. Diese Frühstücksart begleitete uns nun fortan jeden Tag…

Nachdem wir problemlos einige mexikanische Pesos bei der Bank abgehoben hatten, begannen wir unsere Stadterkundung mit einem Hop-On-Hop-Off-Bus. So konnten wir uns einen groben Überblick über die riesige Stadt verschaffen. Nachmittags zog es uns in den Stadtteil Coyoacan. Hier wollten wir ursprünglich das Frida Kahlo-Museum besuchen, aber leider ist dieses bereits Wochen im Voraus ausgebucht. Immerhin konnten wir die Casa Azul – ihr Geburtshaus – von außen betrachten: ein blaues Haus eben xD.

Am zweiten Tag haben wir die Altstadt von Mexiko City erkundet. Hier wollten wir uns eigentlich das bekannte Wandgemälde von Diego Rivera im Nationalpalast anschauen. Leider war der Palast allerdings für Besucher aufgrund der Pandemie gesperrt. Ein Erfolgserlebnis hatten wir dabei allerdings dennoch, denn wir konnten bei den mexikanischen Polizisten in unserem bröckeligen Spanisch nach dem Zutritt zum Palast fragen und haben eine sehr freundliche Absage bekommen. Dann sind wir weiter durch die Altstadt geschlendert und haben uns unter anderem den Temple Mayor und den Palacio de Bellas Artes angesehen. Nachmittags ging es dann zurück ins Hotel, da wir abends ein Kennenlernessen und somit das erste Treffen mit unserer Reisegruppe hatten. Hierbei haben wir unseren Guide Roger kennengelernt – ein waschechter Mexikaner – auch wenn sein Name dies anfangs nicht verriet. Da es in unserer Gruppe auch einen Roger aus Deutschland gab, nannten wir unseren Guide ab sofort Tex-Mex-Roger xD



Am nächsten Tag haben wir den ersten gemeinsamen Ausflug mit einem Teil der Gruppe gemacht. Es fing an mit einem Rundgang im Stadtviertel Coyoacan, welches wir alleine ja bereits besucht hatten. Mit einem Guide, der einen an die Hand nimmt und viele erklärt und zeigt, ist dies allerdings nochmal etwas anderes. So sind wir in öffentliche Hinterhöfe gegangen und haben einen mexikanischen Kaffee mit Zimt getrunken. Anschließend fuhren wir zum ehemaligen Wohnhaus von Diego Rivera, dem Ehemann von Frida Kahlo. Die dort ausgestellte Kunst war durchaus interessant.



Danach fuhren wir weiter nach Xochimilco. Hierbei handelt es sich um die letzten Überreste des von den Azteken gebauten Bewässerungssystems. Auf den Kanälen verkehren bunte Gondeln, auf denen gerade am Wochenende viele Einheimischen unterwegs sind. Natürlich waren wir Sonntags dort und haben viele Mexikaner in ihren gemieteten Gondeln gesehen. Unser Guide hatte uns ebenfalls eine Gondel organisiert, auf der es dann Tacos mit Avocado, Käse, Kaktus und Zwiebeln gab. Ein kühles Bier durfte dabei natürlich auch nicht fehlen. Als dann noch eine Mariachi-Band für uns spielte, war der Ausflug perfekt.

Abends sind wir dann nochmal auf den Zócalo, den Hauptplatz, gegangen. Dort wird jeden Abend um 18 Uhr die riesig große Mexiko-Flagge vom Militär eingerollt. Hierzu versammeln sich viele Schaulustige auf dem Platz. So schnell wie die Zeremonie begann war sie dann auch wieder vorbei. Als Transportmittel zum Zócalo hatten wir die Metro genutzt. Eine Einzelfahrt kostet hier nur 5 Pesos, was gerade mal 25 Cent sind. Generell war die Metro und auch die Stationen sehr übersichtlich, sauber und wir haben uns sicher gefühlt.
Auf nach Puebla
Am Folgetag ging es dann weiter und wir haben Mexiko-Stadt in Richtung Puebla verlassen. Der erste Zwischenstopp auf diesem Weg war dann Teotihcuacán. Dies ist eine der bedeutendsten prähistorischen Ruinenmetropolen Amerikas. Aufgrund der Pandemie war es leider nicht erlaubt die Pyramiden zu erklimmen. Von oben hätte man nochmal einen besseren Überblick über das riesige Areal bekommen. Aber auch von unten war vor allem die Sonnenpyramide beeindruckend. Leider handelt es sich bei den Ruinen hauptsächlich um Restaurationen. Bei den Ausgrabungen Ende des 19. Jahrhunderts wurde teilweise mit Dynamit gearbeitet um schneller voran zu kommen. Heute wäre man sicher anders an die Sache rangegangen.


Nach den imposanten Ruinen hatten wir uns erstmal eine Stärkung verdient und so bekamen wir eine kleine Verköstigung mexikanischer Produkte wie Mezcal und Pulque. Mezcal – eine landestypische Spirituose mit ca. 40% Alkohol – wird aus dem Fruchtfleisch verschiedene Agavensorten hergestellt. Oftmals wird auch Mezcal con gusano – also Mezcal mit einem Wurm in der Flasche – angeboten. Wer den Wurm in seinem Glas hat und ihn trinkt hat entweder 7 Jahre Glück oder verbringt 7 Stunden auf dem Klo. xD Bei Pulque handelt es sich um das mexikanische Nationalgetränk. Es ist ein milchiges, alkoholisches Gärgetränk aus dem fermentierten Saft verschiedener Agaven. Dazu gab es noch etwas Kaktusmarmelade und Saucen zum Probieren. Gut gelaunt ging unsere Fahrt dann weiter in Richtung Puebla. Von unserem Hotel, dass direkt am Zócalo lag, machten wir einen kleinen Orientierungsspaziergang mit unserem Guide. Abends haben wir gemeinsam einen Lucha Libre, einen mexikanischen Wrestling-Kampf, gesehen. Hier fanden gleich mehrere Kämpfe hintereinander statt bei denen sich die Fähigkeiten der Luchadores bzw. der Luchadoreas immer gesteigert haben. Das war wirklich ein Spektakel, da die Kämpfe auch teilweise außerhalb des Rings stattgefunden haben. Wir waren also nicht nur live dabei, sondern auch mittendrin. Nach dem aufregenden Abend sind wir aber doch alle zeitig ins Bett, da der Tag schon früh begonnen hatte.
Der nächste Tag begann ganz entspannt, da es von unserer Tour keine Programmpunkte gab und wir somit Freizeit hatten. Den Tag haben wir also genutzt um mit einem Hop-On-Hop-Off das Städtchen Puebla zu erkunden. Unser Weg führte uns dann zu einem Teleférico, also einer Seilbahn, welche über die Stadt fährt. Da wir die einzigen Fahrgäste waren, hatten wir die Gondel für uns und erhielten von der Führerin eine Erklärung was es überall zu sehen gab. Der Ausblick war schon gigantisch. Anschließend sind wir noch etwas durch die Stadt geschlendert und haben den Tag bei einem leckeren Cocktail und der vermutlich besten Guacamole ausklingen lassen.

Oaxaca und Umgebung
Am folgenden Tag war es schon wieder Zeit Puebla zu verlassen und wir machten uns auf in Richtung Oaxaca. Hierfür ging es zunächst mit dem Taxi in Richtung Busbahnhof. Dort sind wir dann in einen Reisebus mit Einheimischen eingestiegen. Die Fahrt war angenehm, denn wir hatten viel Platz. Leider ist einem Gast die Fahrt allerdings nicht bekommen und er musste sich übergeben. Hiervon hatte ein Gruppenmitglied leider eine „Erinnerung“ an seinem Rucksack mitnehmen müssen. Vom Busbahnhof in Oaxaca ging es dann wieder mit einem Taxi zu unserem Hotel. Nach einem super leckeren Mittagessen mit Chile en Nogada und Tlayudas haben wir die Stadt zu Fuß erkundet. Dabei sind wir direkt in eine Geburtstagsparade geraten. Offensichtlich kann man sich Tänzer und Musiker für einen Umzug mieten, der dann durch die Stadt läuft. Die Feierwütigen tanzen dann mit den Einheimischen durch die Straßen, der Organisator hatte die Aufgabe immer für volle Schnapsgläser zu sorgen.

Nach dem ganzen Trubel haben wir den Abend auf einer süßen kleinen Dachterrasse ausklingen lassen. In Oaxaca gibt es ganz viele Dachterrassen, da die Gebäude aufgrund des Erdbeebenrisikos maximal 2 Etagen haben dürfen.

Am nächsten Tag stand ein optionaler Ausflug mit einer Höhlenwanderung, Besuch von Mitla und einer anschließenden Stadtführung in Oaxaca an. Das Angebot haben wir gerne angenommen. Zu Beginn haben wir zunächst den Árbol el Tule besucht. Mit einem Durchmesser von über 14 Meter soll er der dickste Baum der Welt sein. Weiter führte uns der Weg dann raus in die Natur um eine Wanderung zu machen. Diese brauchte uns zu Höhlen in einem Berg, welche früher von Zapoteken genutzt wurde. Teilweise waren hier noch Wandmalerei sichtbar. Erklärt wurde uns dies alles von einer echten Zapoteken-Nachkommin. Anschließend ging es für uns weiter nach Mitla.


Dies archäologische Stätte ist für ihre präkolumbischen Bauten mit einer in Mesoamerika einzigartigen Wandornamentik berühmt. Heute ist Mitla UNESCO Weltkulturerbe. Nachdem wir eine kurze Führung erhalten haben, sind wir auch schon wieder in Richtung Oaxaca aufgebrochen. Die eigentlich geplante Führung in einer Mezcal-Destillerie haben wir dankend abgelehnt, da uns am Vortag ja schon erklärt wurde, wie das Getränk hergestellt wird. Zurück in Oaxaca haben wir dann noch eine ausführliche Stadtführung bekommen und Wissen aufsaugen können. Den Abend ließen wir dann wieder auf einer Dachterrasse ausklingen.
Dschungel und Palenque
Am folgenden Tag warteten morgens schon Taxen vor dem Hotel auf uns. Diese brachten uns zum Flughafen in Oaxaca, von wo aus es mit Aeromexico nach Villahermosa gehen sollte. Da es keinen Direktflug gibt, mussten wir zunächst nach Mexico-Stadt fliegen. Sowohl die Flughäfen, als auch die Flugzeuge haben einen super Eindruck gemacht. Es gab sogar was zu trinken im Flugzeug. Da haben wir es unseren britischen Mitreisenden nachgemacht und eine Cerveza getrunken.


Als wir schließlich den Flughafen in Villahermosa verlassen haben, merkten wir gleich, dass wir uns nun der Halbinsel Yucatan näherten. Die Hitze hat einen direkt erschlagen. Ebenso überhitzt war dann leider auch unser kleiner Bus, der uns weiter nach Palenque gefahren hat. Dafür wurden wir mit einem wunderschönen Hotel belohnt, mit einem sehr einladenden Pool. Nach einem sehr späten Mittag- oder einem sehr frühen Abendessen sind wir dann erstmal in den Pool gesprungen. Bei ein, zwei Cocktails haben wir den Abend ausklingen lassen.
Der nächste Morgen begann früh, da ein Dschungel-Walk in Palenque anstand. Unser Guide, el Gato gordo – die fette Katze, kannte sich super aus. Die Wanderung war echt abenteuerlich, aber super interessant. So haben wir u.a. Maya-Ruinen gesehen, die noch nicht freigelegt wurden, sondern noch ganz von der Natur eingenommen waren. Anschließend ging es dann zu den Ruinen von Palenque, also zu bereits freigelegten Ruinen. Meines Erachtens waren das mit die schönsten Ruinen, die wir gesehen haben, da diese von saftig grünem Wiesen und Bäumen umgeben waren.



Nachmittags ging es dann wieder zurück zum Hotel und wir haben die Umgebung etwas erkundet. Erster Stopp war ein kleiner Herren-Frisör. Seine Wunschfrisur konnte man sich von einigen Plakaten auswählen, wobei diese alle sehr ähnlich waren. Glücklicherweise erkannte ich meinen Mann danach wieder. Anschließend ging es wieder zurück ins Hotel, da wir am Vortag noch einen Massage-Termin ausgemacht hatten. Ich fand die Massage entspannend, Michi hingegen fand sie furchtbar.
Über Campeche nach Merida
Am folgenden Tag ging es für uns dann auch schon wieder weiter. Als Zwischenstopp stand Campeche an. Diese Stadt ist definitiv einen Stopp wert, da sie UNESCO-Weltkulturerbe ist. Leider war unser Aufenthalt nur sehr kurz, denn es ging dann weiter nach Mérida.

Da dies die Heimatstadt unseres Tourguides Tex-Mex-Roger ist, konnte er uns natürlich eine tolle Location für ein gemeinsames Abendessen zeigen. Hierbei handelte es sich nicht um ein Restaurant, sondern um einen großen Sitzbereich mit vielen kleinen Essenständen, ähnlich eines Food Truck-Festival. So konnte jeder was Passendes für sich finden. Später am Abend gab es sogar noch traditionelle Tänze, bei denen die Tänzer teilweise Tablettes mit Wassergläsern auf ihren Köpfen balancierten. Da am nächsten Tag wieder ein Ausflug anstand, ging es für uns zeitig ins Bett.
Am nächsten Tag hatten wir mit einigen anderen Gruppenmitgliedern einen Ausflug nach Uxmal gebucht. Hierbei handelt es sich um Ruinen von einer ehemals großen und bedeutenden Stadt der Maya. Zu unserem Glück war bei den Ruinen nicht viel los und unser Guide konnte uns viel erklären. Anschließend sind wir noch zu einer weiteren Ruinenstätte gefahren, nach Kabah. Hier war gefühlt gar nichts los und wir waren die einzigen Besucher. Nach den vielen Maya-Ruinen gab es noch ein gemeinsames Mittagessen bevor wir zurück in die Stadt fuhren.


Am folgenden Tag verließen wir dann auch schon Mérida um Chichén Itzá, eines der sieben neuen Weltwunder, zu besichtigen. Wir sind extra zeitig morgens los, um den Massen zu entgehen, aber es war trotzdem schon sehr sehr voll. Das Castillo – die große Stufenpyramie – ist schon wirklich imposant. Nach einer Führung über das Areal ging es für uns weiter nach Valladolid. Die Kleinstadt selber hat nicht viel zu bieten. Dafür konnten wir am Hauptplatz, dem Zócalo, eine Marquesita essen. Das ist eine Art dünne Waffel, die gefüllt und gerollt wird, und dann fest wird. Üblicherweise sind diese mit Käse und Nutella gefüllt, das mussten wir natürlich mal ausprobieren. Geschmacklich war die Kombination nicht so außergewöhnlich, wie es vielleicht anfangs klingt, aber leider schlecht zu essen, da alles bröselt. Für Valladolid selber gab es kein spezielles Programm. Der Ort diente uns eher nur als Zwischenstopp, denn am nächsten Tag sollte es schon wieder weiter gehen.
Morgens Weltwunder, Abends Strand:
von Chichén Itzá nach Playa del Carmen

Nach einem Frühstück ging es am nächsten Tag weiter nach Playa del Carmen. Auf dem Weg dahin haben wir allerdings noch eine Cenote besucht. Eine Cenote ist ein natürliches Einstiegsloch, welches Zugang zu den beeindruckenden, mit Süßwasser gefüllten Grotten bietet. In diesen kann man dann baden gehen. Natürlich sind wir auch mal reingesprungen. Das Wasser war ziemlich klar und erfrischend kühl. Nach dieser schönen Abkühlung ging es für unsere Gruppe dann weiter zu unserem Endziel, Playa del Carmen. Dies war der letzte Stopp unserer Tour. Nach etwas Freizeit ging es abends zu El Hongo – einem von Freiwilligen betriebenem Restaurant, welches das Kunstprogramm für Jugendliche im wahren Playa del Carmen unterstützt. Nachdem wir eine Führung durch die Umgebung erhalten hatten, bei dem wir viele Wandgemälde gesehen hatte, erhielten wir noch ein leckeres Abendessen.

Der nächste Tag sollte auch der letzte Tag unserer Tour sein. Zum Abschluss hatten wir uns dazu entschlossen eine Katamaran-Ausflug nach Cozumel zu machen. Leider entpuppte sich dieser Ausflug anders als wir uns erwartet hatten. Die erste große Hürde, die es für uns zwei hellhäutige zu bewältigen gab, war es, einen Rashguard, also ein UV-undurchlässiges Oberteil, zu besorgen. Auf Cozumel sind nämlich herkömmliche Sonnencremes verboten, um die Korallen zu schützen. Es gibt zwar spezielle biologisch abbaubare Sonnencremes, die aber zum einen teuer sind und zum anderen teilweise dennoch nicht auf der Insel erlaubt sind. Um auf Nummer sicher zu gehen, haben wir uns jeweils einen Rashguard besorgt und eine biologisch abbaubare Sonnencreme. Zu Beginn des Ausflugs mussten wir dann schnell feststellen, dass es kein spezieller von unserem Guide Tex-Mex-Roger geplanter Ausflug nur für unsere Gruppe war, sondern dass wir einfach einen regulären Ausflug gebucht hatten. Zunächst ging es mit der Fähre für uns alle rüber auf die Insel Cozumel. Mit vielen anderen Touristen wurden wir dann auf einen winzigen Katamaran gequetscht und hielten an drei Spots um zu schnorcheln. Leider war unser Katamaran natürlich nicht der einzige, der in diesen Ecken unterwegs war. Als wir dann an einem Beachclub der Insel hielten, wurde uns ausführlich erklärt, welche Aktivitäten wir hier nutzen könnten, z.B. Kajak fahren. Allerdings erhielten wir dort auch unser Mittagessen und bei einem Aufenthalt von 1 Stunde war es eben doch nicht möglich so viel bzw. überhaupt eine der angebotenen Aktivitäten wahrzunehmen. Anschließend wurden wir auch schon wieder von unserer Crew eingesammelt und der Katamaran fuhr uns zurück zur Fähre. Für 90 US$ pro Person war das ein teurer Spaß, den wir nicht als lohnenswert empfanden. Zurück an Land ging es dann zu einem Farewell-Dinner mit unserer Gruppe. Da wir bereits von Anfang an zwei Zusatznächt im Hotel gebucht hatten, hießt dies für uns noch nicht Abschied nehmen von Mexiko.
Am nächsten Tag machten wir uns ganz entspannt auf den Weg nach Tulum. Die Maya-Ruinen am Wasser wollten wir uns nicht entgehen lassen. Da wir ja nun bereits einige Ruinen besichtigt hatten, haben wir uns zugetraut diese nun auch ohne einen Guide zu besichtigen. Die Anlage war wunderschön. Nach der schweißtreibenden Erkundung haben wir uns am Strand von Tulum erholen und erfrischen können.


Nach einem wunderschönen Tag in Tulum stand unser letzter Tag an. Diesen nutzten wir, um einige Souvenirs und Mitbringsel zu kaufen. Der nahegelegne Walmart war hierbei auch sehr hilfreich. Ebenso haben wir unsere Fahrt zum Flughafen organisiert. Unser Rückflug sollte am Folgetag von Cancun direkt nach Frankfurt gehen.
Zurück nach Frankfurt
Nachdem der Check-Out und auch der Bustransfer zum Flughafen super geklappt hatte, haben wir uns direkt in die Schlage zum Check-In angestellt. Schnell haben wir gemerkt, dass sich hier nichts tut, es hieß also warten. Von anderen Reisenden hörten wir dann, dass vor zwei Tagen der Direktflug nach Frankfurt von Eurowings gecancelt wurde. Und die zurückgebliebenen Reisenden, standen nun wieder am Flughafen. Nach drei Stunden anstellen war es dann endlich geschafft und wir hatten unsere Koffer abgegeben. Nun hieß es, schnell durch die Sicherheitskontrolle, da unser Flieger planmäßig bald schon abheben sollte. Nachdem das Boarding immer weiter nach hinten verschoben wurde und das Gate zweimal geändert wurde, durften wir dann doch noch – mit über 3 Stunden Verspätung – den Flieger betreten und die Heimreise starten. Der einzige Vorteil im langen warten und verspäteten Abflug war die Erstattung, die uns möglicherweise erwarten könnte, wenn wir mit mehr als 3 Stunden Verspätung am Zielflughafen landen würden. Hierfür hätten wir ja schon eine Verwendung…

Unsere Zeit in Mexiko war wundervoll. Aber auch in der Nähe kann man schöne Urlaube machen. Wie beispielsweise eine Radtour über die größte Insel der Balearen. Klicke hier für den Beitrag.






