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Teil 3 von 3
Klicke hier um mehr über den zweiten Teil unsere Reise, die Zeit in Indien, zu erfahren.
Butwal und Lumbini
Nach 14 Stunden Busfahrt waren wir endlich in Nepal angekommen. Nach einer Übernachtung in Butwal ging es direkt weiter. Unser erster Stopp war Lumbini, der Geburtsort von Buddha. Der Ort strahlte eine Ruhe aus, die nach dem turbulenten und wuseligen Indien sehr gelegen kam. Generell fiel auf, dass es in Nepal viel ruhiger zuging als in Indien – die Nepalesen hupen einfach nicht so gerne.


Chitwan Nationalpark
Weiter ging es dann in Richtung Chitwan Nationalpark. Hier haben wir nicht in einem klassischen Hotel übernachtet, sondern in kleinen Hütten im Dorf bei der Tharu-Gemeinde. Zunächst haben wir einen geführten Spaziergang durch das Dorf unternommen, da die Leute dort vieles selbst anbauen. Dabei haben wir einen Elefanten getroffen, der leider domestiziert wurde/den wir mal anfassen konnten. Anschließend haben wir eine Jeepsafari unternommen. Hierbei haben wir Affen, Schweine, Pfauen, Rehe, Elefanten und sogar Nashörner gesehen. Abends hat uns die Gemeinde am Lagerfeuer einige ihrer traditionellen Tänze gezeigt. Wenig später haben wir alle gemeinsam getanzt.


Pokhara
Nach zwei wundervollen Tagen bei den Tharu ging es für uns weiter nach Pokhara. Dieser sehr touristische Ort ist Ausgangspunkt für viele Wanderungen im Himalaya. Dennoch hat uns der Ort in seinen Bann gezogen gehabt. An einem See gelegen konnte man die schneebedeckten Berge im Hintergrund bewundern. An unserem freien Tag haben wir einen Ausflug zur World-Peace-Pagode auf dem gegenüberliegenden Berg unternommen. Hierfür wurden wir von einem Schiffer ans andere Ufer gefahren. Dort hat er gewartet bis wir wieder zurückwollten.


Kathmandu
Anschließend ging es zu unserem letzten Stopp der Reise nach Kathmandu. Nach einer 10-stündigen Busfahrt haben wir zunächst den Affentempel besucht. Der Name war hier volles Programm. Einem Gruppenmitglied wurde seine neu gekaufte Klangschale von einem Affen geklaut. Als dieser gemerkt hat, dass in der Tüte nichts Essbares ist, hat er diese wieder weggeworfen. Zum Glück konnte unser Mitreisender seine Klangschale wieder einsammeln – jetzt ist sie um eine Geschichte reicher. Mit der Ankunft in Kathmandu neigte sich unsere Gruppenreise nach einem letzten gemeinsamen Abendessen dem Ende zu. Aber noch mussten wir uns nicht von allen Teilnehmern verabschieden. Einige Mitreisende und wir hatten uns dazu entschlossen am folgenden Morgen einen Flug zum Mount Everest zu unternehmen. Die kleine Propellermaschine von Yeti Airlines brachte uns ziemlich nah an den höchsten Berg der Erde. Der Flieger war sogar so klein, dass jeder während des halbstündigen Fluges mal in Cockpit durfte um die fantastische Sicht zu genießen. Erst später haben wir erfahren, dass Yeti Airlines eine Tochtergesellschaft von Tara Airlines ist – eine der gefährlichsten Airlines der Welt. Gut, dass wir diese Info erst nach dem Flug erhalten haben.




Am selben Tag haben wir die Stadt noch bei einer Free Walking Tour erkundet. Dabei haben wir auch den Durbar Square besucht welcher von zahlreichen Tempeln und Pagoden umringt ist. Die Spuren des Erdbebens in 2015 waren noch deutlich erkennbar. Ein weiteres Highlight der Reise war, als wir die Kumari – eine lebende Gottheit gesehen haben, als sie aus ihrem Fenster blickte.



Weiter besuchten wir noch den Ort Pashupatinath, welcher für die Nepalesen von ähnlicher Bedeutung ist wie Varanasi. Auch hier werden die Verstorbenen gewaschen und verbrannt. Durch unseren Guide Sumit konnten wir hier viele weiter Infos erhalten, die der Reiseführer nicht hergibt. Am folgenden und unserem letzten Tag in Kathmandu haben wir einen Spaziergang vorbei am ehemaligen Königspalast bis zum Garden of Dreams gemacht. Nach aufregenden und ereignisreichen Wochen neigt sich unser Urlaub nun auch dem Ende zu. Am nächsten Tag ging es für uns wieder in Richtung Flughafen und mit einem kurzen Aufenthalt in Dubai wieder zurück nach Hause.


Die Zeit in Indien und Nepal wird uns noch lange in Erinnerung bleiben. Das war wohl die entbehrungsreichste und zugleich interessanteste Reise welche wir bislang erlebt haben.
Ein anderes entbehrungsreiches Erlebnis waren unsere 4 Wochen auf Kuba.