Unsere Zeit in Argentinien geht zu Ende. Das ist eine gute Gelegenheit ein paar unserer Erfahrungen zu teilen. 

Essen und Trinken

Im Gegensatz zu Chile waren wir in Argentinien häufiger essen und daher gibts an dieser Stelle auch wieder mehr zu berichten. Generell sind die Argentinier etwas zurückhaltend was die Gewürze betrifft. Außerdem ist die Küche von den Einwanderern geprägt worden. So brachten die Italiener Pizza, Pasta und Eis in das Land. Die Deutschen haben Kuchen und Bier mitgebracht. Teilweise wird das Wort „Kuchen“ sogar von den Argentiniern und Chilenen genutzt. Argentinien ist ein sehr großes Land, daher ist die Küche auch unterschiedlich. Nach meinem Empfinden gab es im Süden eher Lamm und Bier, während es im Norden eher Rindfleisch und Rotwein gab. 

Empanadas

Auswahl an Empanadas.

Wie in den anderen Ländern Südamerikas sind Empanadas auch in Argentinien weiterverbreitet. Generell gibt es zwei Zubereitungsarten, diese sind „al Horno“ also aus dem Ofen und „frita“ also frittiert. Die Füllungen sind sehr vielfältig, wobei „Carne picante“ also würziges Fleisch meine Lieblingssorte ist. Auch für Martina gab es mal genügend Auswahl, denn die vegetarischen Alternativen sind vielfältig. 

Pizza und Fugazetta

Argentinische Pizza von La Mezzetta: Fugazzetta.

Die Argentinier lieben Käse und das merkt man auch bei der Pizza. In Argentinien gibt es auch Pizzen ohne Tomatensoßen, diese werden als „Blancas“ bezeichnet. Die bekannteste „Pizza Blanca“ ist die „Fugazzetta“, diese besteht nur aus Teig, sehr viel Käse und sehr vielen Zwiebeln. Eine ganz besondere Fugazzetta gibt es im Laden La Mezzetta. Diese besteht aus einer Schicht Teig, dann ganz viel Mozzarella, wieder Teig und am Ende noch ganz viele Zwiebeln. Den Laden haben wir dank der Netflix-Serie Streetfood Lateinamerika entdeckt.

Steaks 🥩 

Ojo de Bife con Papas Fritas.

Am bekanntesten ist Argentinien sicherlich für sein Rindfleisch. Daher war es ein absolutes Muss in Argentinien Steaks zu essen. Ich habe mich mal für euch geopfert und ein paar probiert. Es gibt immer verschiedene Schnitte zur Auswahl. In der Regel hatte ich „Bife de Chorizo“ also ein Hüftsteak oder ein „Ojo de Bife“ also Rib-Eye-Steak. Die Garstufe „a Punta“ war für mich perfekt, so hatte das Fleisch noch einen rosanen Kern.

Choripán

Choripán mit Chimichurri.

Ein Choripán ist nichts anderes als ein Wurstbrötchen. Jedoch wird anstelle einer Bratwurst eine Chorizo verwendet und statt Senf kommt Chimichurri dazu. Das ist schon eine ziemlich leckerer Kombi. Das Choripán ist auch eines der gängigsten Streetfoods in Argentinien und wird fast überall angeboten.

Lomito

Lomito mit Spiegelei und Käse.

Lomito ist ein belegtes Brötchen mit Fleisch. Das verwendete Fleisch nennt sich auf spanisch „Lomo“, hierbei handelt es sich um gebratene dünne Kalbfleischscheiben. Das ganze wird dann noch wahlweise mit Spiegelei, Käse und anderen Sachen belegt. Sehr lecker!!!

Alfajor

Natürlich gibt’s nicht nur herzhaftes Essen in Argentinien, sondern auch Süßes. Alfajores sind zwei weiche Kekse, zwischen denen sich eine Creme befindet. Es ist sozusagen in Kekssandwich. Die Vielfalt ist unglaublich groß. Es gibt verschiedene Füllungen wie Dulce de Leche oder auch Marmelade. Teilweise werden die Alfajores mit Schokolade ummantelt. Diese sind Supermarkt zu finden aber auch „artesenal“ im Kaffee, also selbst gemacht. Der klassische Alfajor ist mit Dulce de Leche gefüllt und nicht mit Schokolade ummantelt. Nachdem wir uns durch eine Vielfalt an verschiedenen Sorten probiert haben, kann ich sagen: der Klassiker war definitiv der Beste.

Wein

Flasche Malbec.

Wein ist in Argentinien auch ein großes Thema. Zuhause, in Deutschland, trinken wir eher Weißwein. Hier haben wir uns auch an den Roten getraut. Die bekannteste Sorte ist Malbec. Ein Sommelier erzählte uns während einer Weinprobe, dass er noch keinen schlechten Malbec probiert hätte, sogar die Weine aus dem Supermarkt wären allesamt gut. Auch wir können das bestätigten, denn wir hatten wir nicht einen schlechten Malbec erwischt. Besonders mit den Steak war es eine sehr gute Kombination. Im Vergleich zu den französischen Rotweinen, hat der Malbec weniger Tannine. Dadurch ist er nicht pelzig im Mund, das hat uns gut gefallen.

Mate

Den Mate-Tee, das Lebenselixier der Argentinier, haben wir natürlich auch mal probiert. Mit der Zubereitung waren wir leicht überfordert und haben deshalb böse und verwirrte Blicke von den Nachbartischen geerntet. Geschmacklich war das auch überhaupt nicht unser Fall, es war einfach nur bitter. Wieso trinken die Argentinier das Zeug nur die ganze Zeit? Die Auflösung erhielten wir bei einer unserer Touren, denn unser Guide bot uns einen Mate an. Hierbei zeigte er uns Schritt für Schritt, wie dieser zubereitet wird. Jetzt kann ich verstehen, warum unsere Nachbarn uns damals so unverständlich angeschaut hatten. Der Mate war weit weniger bitter und erinnerte an einen Kräutertee. Wem dies zu bitter oder herb ist, kann ihn auch mit Zucker versüßen. Und ähnlich wie Kaffee, schmeckt die erste Tasse oft nicht, doch man kann sich schnell an den Geschmack gewöhnen. Doch für die Argentinier ist der Mate viel mehr als nur ein Getränk. Sie trinken ihn meist gemeinsam, sogar aus einem Becher und unterhalten sich währenddessen über Gott und die Welt.

Geld und Kosten

Das Thema Geld und Kosten ist ein bisschen komplizierter als bei unseren anderen Reisezielen. Daher wird dieser Abschnitt im Vergleich zu den anderen Steckbriefen auch deutlich länger. Argentinien kann ein günstiges oder auch teures Reiseland sein. Das alles hängt vom Wechselkurs ab, denn es gibt verschiedene und die Unterschiede sind groß.

Der „schlechte“ Wechselkurs 

Der offizielle Wechselkurs ist der Schlechteste und sollte daher gemieden werden. Daher lieber nicht Geld am Automaten abheben und auch nicht Geld in einer offiziellen “Casa de Cambio”, einer Wechselstube, tauschen. Auch bei Kartenzahlung sind ein paar Dinge zu beachten, dazu später mehr. 

Der offizielle Wechselkurs zum Zeitpunkt unserer Reise.

Die „guten“ Wechselkurse

Erste Möglichkeit: auf der Straße / in der Höhle 

Die Frage ist nun, wie bekommt man den besseren Kurs, den inoffiziellen? Wir haben uns US-Dollar mitgebracht und diesen auf der Straße gewechselt. Die inoffiziellen Wechselstuben werden auch „Cuevas“, also Höhlen, genannt. Hier hat man deutlich mehr Pesos bekommen, in der Regel etwa 80 % mehr als in der “Casa de Cambio”. So war alles 40 % günstiger. Beispielsweise kostete das 400 Gramm Ribeye Steak statt 20 Euro somit nur noch 11 Euro. Na gut Steaks 🥩 sind in Argentinien immer günstig. Im zweiten Fall sogar günstiger als bei uns ein Schnitzel. Dieser zweite, bessere Wechselkurs wird auch als Dollar Blue bezeichnet. Auf der Straße zu wechseln klingt schlimmer als es war. Viele Geschäfte hatten im Schaufenster ein Schild hängen mit Angabe des Wechselkurses. So haben wir in einem Reisebüro unsere ersten 250 Dollar in Pesos gewechselt. Ich habe ein Bündel mit mehreren hundert Scheinen bekommen. Das Geld passte noch nicht einmal in mein Portemonnaie. So habe ich in Argentinien das Geld in der Innentasche meiner Jacke verstaut.

500 Pesos: die zweitgrößte Banknote hatte zu unserer Zeit einen Gegenwert von 1,2€.

Auch in vielen Restaurants oder Geschäften kann man mit US-Dollar zahlen, hier hat man in der Regel auch den blauen Kurs erhalten. Am leichtesten lassen sich gut erhaltene 100 Dollar Scheine wechseln. Andere Stückelungen oder einen schlechten Zustand der Noten können einen schlechteren Kurs zur Folge haben. 

Der inoffizielle Wechselkurs zum Zeitpunkt unserer Reise.

Immer wieder hörte man im Zusammenhang mit Geld wechseln auf der Straße auch von Betrugsversuchen. Wir haben das glücklicherweise nicht erlebt, generell ist dennoch Vorsicht geboten. Die nächste Variante ist sicherer. 

Zweite Möglichkeit: Western Union 

Ein Schweizer Tourist erzählte uns von einer weiteren Möglichkeit, einen guten Kurs zu bekommen. Dieser hat online Geld zu Western Union transferiert und anschließend in einer argentinischen Zweigstelle abgeholt. Er berichtete uns jedoch, dass in den Zweigstellen die Geldausgabe begrenzt war, da schlicht nicht genügend Geldscheine da waren. Daher hatte er, als sich ihm die Gelegenheit geboten hat, in Buenos Aires eine Einkaufstasche voller Geld geholt – 1 Millionen Pesos. Das erklärt auch die langen Schlangen vor den Western Union Filialen. Wir haben diese Variante auch getestet. Nirgends gab es mehr Pesos für einen Euro. 

Dritte Möglichkeit: MEP „Mercado Electrónico de Pagos“

Die dritte Möglichkeit macht alles generell noch etwas komplizierter. Die Regierung hat einen speziellen Wechselkurs für ausländische Touristen eingeführt. Der sogenannte MEP-Kurs ist dem Dollar Blue ähnlich, aber dennoch schlechter. Martina und ich haben jeweils zwei Kreditkarten dabei, also vier in Summe. Wir nutzen alle vier bei kleineren Einkäufen, um zu sehen, welchen Wechselkurs die Banken anwenden. Eine Bank hat den guten Kurs, den MEP-Kurs, abgerechnet. Die anderen drei Karten haben zuerst den schlechten, offiziellen Kurs verwendet. Jetzt wird es nochmal ein bisschen verwirrender. Ein paar Tage nach dem Einkauf habe ich gesehen, dass sich der Kurs bei einer meiner Karten noch nachträglich geändert hat. Das heißt, der vorgemerkte Umsatz wurde mit dem offiziellen Wechselkurs berechnet. Die tatsächliche Buchung erfolgte letztendlich mit dem MEP Kurs. So reduzierte sich der Preis für den Einkauf von 9 auf 5 Euro. Somit haben drei unserer vier Karten „funktioniert“, sowohl Visa als auch Mastercard. Nur bei der Amex wurde der offizielle Kurs angewendet. Jedoch ist Bargeld breiter akzeptiert als Kartenzahlung. Der MEP Kurs wird jedoch nicht bei Bargeldabhebungen am Automaten angewendet, sondern ausschließlich bei Einkäufen, in Restaurants und Co. 

Wie man es nicht macht: 

Als negatives Beispiel kann ich die Erlebnisse einer deutschen Touristin berichten. Auf einem Ausflug fragte sie mich, als ich den Parkeintritt zahlte, wo ich denn so viel Bargeld her habe. Ihr war nicht klar, dass die Situation in Argentinien besonders ist. Daher hat sie ausschließlich eine Kreditkarte dabei gehabt. Am Geldautomaten konnte sie nur kleine Beträge abheben, da einfach keine Scheine mehr verfügbar waren. So hat sie, neben dem schlechten Kurs, auch noch teilweise 30 Prozent an Gebühr gezahlt. Wir haben ihr natürlich von der Möglichkeit mit Western Union erzählt, doch sie konnte sich nur über die hohen Abhebungsgebühren aufregen. Mal hoffen, dass ihr unser Tipp trotzdem etwas genützt hat.  

Wieso gibt es verschiedene Kurse? 

Dollar Blue 

Argentinien leidet unter einer hohen Inflation. Dies sieht man auch ganz plastisch an unseren Reiseführer. Diesen haben wir schon vor der Pandemie gekauft. Als wir bei einer Restaurantempfehlung vom Reiseführer essen waren, wurde dort ein typisches Hauptgericht mit 150 Pesos beziffert. Wir haben jedoch 3000 Pesos gezahlt. Das heißt, innerhalb weniger Jahre hat sich der Preis verzwanzigfacht.

Die Leute nutzen daher den argentinischen Pesos nur für das tägliche Leben. Jedoch ist die Währung, wegen der hohen Inflation, nicht als Wertaufbewahrungsmittel geeignet. Dafür wollen die Argentinier den US-Dollar. Da den Menschen klar ist, dass der Pesos an Wert verliert, haben sie auf dem Schwarzmarkt mehr für den US-Dollar gezahlt als der offizielle Kurs es rechtfertigt. Denn lieber einen Teilverlust beim Wechseln in US-Dollar realisieren, als den möglichen totalen Wertverlust des Pesos durch Inflation hinzunehmen. Im Jahr 2022 hat der argentinische Pesos um 94,8 Prozent abgewertet. Im Volksmund hatte man jedoch nicht Schwarzmarkt gesagt, sondern den inoffiziellen Kurs mit den Worten Dollar Blue umschrieben. 

MEP

Der MEP ist noch ziemlich neu, dieser wurde erst am 15. Dezember 2022 eingeführt. Die Idee war es, den Tourismus anzukurbeln. Wohlmöglich sah der argentinische Staat so die Möglichkeit mehr Devisen in das offizielle System zu bekommen, um die eigene Währung aufzuwerten. Denn das Tauschen auf der Straße geht komplett an den Banken vorbei. Sogar in deutschen Medien ist der MEP Kurs thematisiert worden. In Beiträgen wurde erläutert, wie man beim Onlineshopping 40 Prozent „spart“. Bei der Masche wird die VISA Kreditkarte im PayPal Konto auf argentinische Pesos umgestellt. Mir ist dennoch schleierhaft, wie das ganze System funktioniert. Wer zahlt die Differenz? Wer ist der Geschädigte? Subventioniert der argentinische Steuerzahler das neue MacBook des „smarten“ Hipsters am Prenzlauer Berg?

Schlusswort 😅

Auch mit solch einer hohen Inflation zu leben ist sicherlich nicht leicht. Mich hat das ganze an eine Geschichte von André Kostolany erinnert. Er ist Ungar und hat zur Zeit der Hyperinflationen die Weimarer Republik bereist. Jeden Tag hat dieser nur einen US-Dollar in Reichsmark gewechselt. Denn täglich gab es mehr Reichsmark für seinen Dollar. So schlimm war die Situation dann aber auch wieder nicht in Argentinien, denn während unserer Zeit haben wir keine signifikanten Preiszuwachs erlebt. Es macht einem aber bewusst, dass eine stabile Währung ein hohes Gut ist. 

Kommunikation

Das Spanisch der Argentinier hat einen ganz eigenen Klang. Wie in Chile wird das doppelte “l” eher wie ein deutsches “sch” ausgesprochen. Das heißt aus “calle” wird “casche”. Das gleiche mit dem “y”, so wird aus “Mayo“ das Wort “Mascho”. Auch die benutzen Wörter sind anders. So hat beispielsweise das italienische auch einen Einfluss statt „trabajo” nutzen die Argentinier „lavoro“. 

Am Anfang hatten wir mal wieder etwas Pech, als wir uns eine Sim-Karte besorgen wollten. In El Calafate gab es einfach kein Geschäft von unserem auserwählten Anbieter. In Ushuia haben wir dann die Karte erst nach der Expedition gekauft. Denn in der Antarktis ist das Netz noch schlechter ausgebaut als an einer Mitteldeutschen Bahnstrecke 😉. Im Vergleich zu den anderen Ländern Südamerikas, mussten wir die SIM-Karte dieses Mal sogar mit unserer Passnummer registrieren lassen. 

Transport

In Argentinien haben wir wieder verschiedene Transportmittel genutzt. Hier eine kurze Übersicht:

Überland 

Aerolíneas Argentinas 

Flugzeug von Aerolíneas Argentinien.

Argentinien ist ein sehr großer Land, daher sind wir auch hier wieder Teilstrecken geflogen. Die Flugzeuge waren modern und haben einen guten Eindruck gemacht. Wie Martina schon berichtet hatte, war das Fliegen von und nach Ushuaia abenteuerlich. Aufgrund der starken Winde war es sehr ruckelig. Besonders der Flug von Ushuaia nach Buenos Aires bleibt uns in Erinnerung. Das Flugzeug hat während dem Start stark geflattert, in der Luft sackte es immer wieder ab. Nach Erreichen der Reiseflughöhe war aber alles total ruhig und entspannt. Noch eine Besonderheit ist die Gewichtsgrenze für das Aufgabegepäck. Diese liegt bei lediglich 15 kg, wir haben daher alles ein bisschen reorganisiert. So konnten wir unsere 19 kg auf das zulässige Maß reduzieren. Das heißt, schwere Kleidung mussten wir anziehen und das Handgepäck weiter ausreizen. 

Fähre ⛴️ 

In Argentinien haben wir noch ein weiteres Transportmittel genutzt, nämlich Fähren. So sind wir von und nach Uruguay mit dem Boot gefahren. Die erste Überfahrt haben wir mit Buquebus gemacht. Dieser Anbieter ist etwas teurer, aber fährt direkt von Buenos Aires nach Montevideo. Den günstigen Anbieter Colonia Express haben wir für die Fahrt von Colonia del Sacramento nach Buenos Aires genutzt. Uruguay lässt sich sehr gut von Buenos Aires aus erreichen, daher bietet sich der Abstecher an. 

Die Fähre von Buquebus.

In den Städten 

Taxi

Taxi fahren hat sehr gut geklappt in Argentinien. Die Fahrer haben immer das Taxameter eingeschaltet. Generell waren die Preise sehr günstig. 

Uber

Uber hat gewohnt zuverlässig funktioniert, wir haben es jedoch ausschließlich in Buenos Aires verwendet.

Subte

Die älteste U-Bahn Lateinamerikas befindet sich in Buenos Aires.

Sicherheit

Während unserer Zeit in Argentinien haben wir uns sehr sicher gefühlt. Zu keinem Zeitpunkt hatten wir eine „unheimliche“ Erfahrung gemacht. Natürlich ist das unsere subjektive Einschätzung.

Das war gut

Argentinien 🇦🇷 war das europäischste aller Länder, die wir im Sabbatical bereist haben. Patagonien wirkte auf mich wie eine Mischung aus Skandinavien und Bayern. Buenos Aires war eine Mischung aus Paris und Madrid. Die Leute waren sehr nett, hilfsbereit und kommunikativ. 

Das war weniger gut

Das Barzahlen mit Pesos hat genervt, denn man muss immer so viel Geld mit sich herumführen. Für uns war die hohe Inflation jedoch nur ein Ärgernis. Für die Argentinier ist das Leben dadurch jedoch eine große Herausforderung.

Fazit

Argentinien ist ein sehr tolles Reiseziel. Mit Buenos Aires, dem Perito Moreno Gletscher und den Igazú Wasserfällen sind gleich drei Highlights unserem Sabbaticals in diesem Land. In den letzten vier Monaten hat mir kein Land besser gefallen. Da fliegt man um die halbe Welt und stellt fest, dass einen das europäischste Land am meisten gefällt xD.

Wir haben leider noch nicht alles gesehen. Daher wollen wir irgendwann mal wieder kommen. Es wäre schön auch Salta, Cordoba, Mar de Plata und Mendoza zu bereisen.